Schlagwort: Strukturwandel Ruhrgebiet
Der Strukturwandel im Ruhrgebiet bezeichnet den tiefgreifenden wirtschaftlichen Umbau einer ehemals von Bergbau und Stahlindustrie geprägten Region hin zu einem modernen Dienstleistungs-, Bildungs- und Technologiestandort. Ausgelöst durch die Kohle- und Stahlkrisen ab den späten 1950er-Jahren, führte dieser Prozess zur Schließung fast aller Zechen und zahlreicher Hüttenwerke. Heute prägen eine dichte Hochschullandschaft, die kulturelle Umnutzung alter Industrieanlagen und umfangreiche ökologische Sanierungen das neue Gesicht des Reviers. Dieser langwierige Wandel ist ein andauernder Prozess, der neben ökonomischen Veränderungen auch große soziale und städtebauliche Herausforderungen mit sich bringt.
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MARK 51°7: Bochums Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet
Das Areal des ehemaligen Opel-Werks in Bochum, bekannt als MARK 51°7, hat sich von einer industriellen Brachfläche zu einem zukunftsweisenden Innovationsqu… Weiterlesen